Dies & Das

28.09.2020 – „Picture my Day“-Edition

Bevor ich euch gleich über meinen mega-spannenden freien Tag berichte, möchte ich noch mal kurz auf etwas aus meinem letzten Journal-Eintrag eingehen:

Ich schrieb ja, dass ich mich für das Onlineportal meiner Krankenkasse sowie für Elster online (Finanzamt online) registrierte.

Der Aktivierungscode der Kasse war innerhalb von 24 Stunden in meinem Briefkasten. Was soll ich sagen? Sehr gute Idee. Was man da nicht alles erledigen kann. Herrlich! Kein Warteschleifen-Gedudel mehr, sondern drei, vier Klicks und fertig ist die Sache.

Elster hat sich ein bisschen Zeit gelassen. Aber als der Code dann da war, habe ich mich gleich an die Einkommenssteuererklärung gesetzt. Für einen einfachen Arbeitnehmer, wie ich es bin, ist das ja schnell gemacht – wenn man nicht ein bisschen G’schiss mit dem Arbeitsamt gehabt hätte und deswegen ein bestimmtes Feld suchen musste. Ich habe den Wert jetzt in eins der drei in Frage kommenden Felder eingetragen und bin sehr gespannt, was mir das Finanzamt deswegen zurückmeldet.

Aber auch sehr schön, dass jetzt online von zu Hause aus machen zu können – vielleicht reiche ich sie dann ab sofort pünktlich ein. Für den Herrn Freund müssen wir das unbedingt auch noch aktivieren… Warum hab ich das nicht gleich gemacht?

Aber nun kommen wir zum gestrigen Montag. Das war der 28. des Monats und damit war „Picture my Day“-Day. Das ist eine Aktion, bei der man seinen Tag in Bildern festhält und dann auf Instagram, Twitter oder eben seinem Blog präsentiert. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Lets go:

Ich habe sehr bescheiden geschlafen.
Ich fühlte mich sehr ausgelaugt und demotiviert – irgendwie so „krank sein/werden“-mäßig. Beste Voraussetzungen den Physio-Termin um 10:00 Uhr abzusagen, sich noch mal umzudrehen und weiter zu pennen.

Irgendwann wollte dann doch die Blase Gassi gehen und der Magen gefüttert werden. Danach ging es superspannend weiter: Ich hab mich wieder hingelegt.

Irgendwann wollte der Magen dann wieder gefüttert werden. Ich überlegte erst mal hin und her, ob ich mir Nudeln koche, Fischstäbchen mache oder mir nur ein Brot schmiere. Die Demotivation siegte: Es wurde Brot.

Ich hab das übrigens im Bett gegessen. Erzählt das nicht euren Kindern. Nach weiteren Minuten regungslos im Bett Herumliegens, dachte ich mir dann: „Christiane, du kannst nicht den ganzen Tag im Bett rumliegen. Vielleicht hilft es deinem matschigen Gefühl auf die Sprünge, wenn du mal bisschen was im Haushalt machst!“

Also: Wohnzimmer und Küche schier gemacht. Kurzfristig mit den Gedanken gespielt noch zu saugen und zu wischen. Doofer Gedanke, sein gelassen. Dann ging es an den Laptop, um sehr sinnlos im Internet rum zu surfen und mit diesem Beitrag anzufangen.

Irgendwann bin ich dann mal ins Bad geschlichen und habe geduscht. Kurze Zeit später kam nämlich der Herr Freund heim und es ging zum Großeinkauf. Viele Euros leichter wurde ich bekocht. Es gab Fischstäbchen, Kartoffelpüree und Brokkoli. Gourmetküche hoch zehn – ich mags!

Danach ist nichts Spannendes mehr passiert: Ich hab den Daddel-Laptop angeworfen und bis 22:30 Uhr Transport Fever 2 gespielt.

Wer von euch kann diesen Tag an Spannung überbieten?

6 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Shirisu sagt:

    Hey!
    Freut mich, dass du beim PMDD mitgemacht hast. 😀
    Och, so unspannend fand ich deinen Tag jetzt gar nicht – ich mags auch so „normale“ Tage einfach mal von anderen zu sehen 😉

    Greetz,
    Shirisu

    1. Christiane sagt:

      @Shirisu:
      Ja, dass stimmt.
      (Ich bin fasziniert wie viel andere in einen Tag alles packen können, während ich mir manchmal denke: Och, jetzt hab ich das eine Dings erledigt. Reicht!)

  2. K. sagt:

    Meiner war vermutlich ähnlich spannend, aber ich habe keine Ahnung, was ich gemacht habe.
    Auf Fischstäbchen hätte ich jetzt total Lust …

  3. Dany sagt:

    Ohhhh, jetzt hab ich auch Hunger auf Fischstäbchen. Ich hab noch so eine Special Edition von iglo im TK, da sind die Fischstäbchen mit Brezelpanade.
    Vielleicht schmeiße ich heute Abend mal die Fritteuse an! Ich hätte zwar lieber Kapü dazu aber „leider“ haben wir nur Pommes da.
    Ich bin übrigens beruhigt, dass ich nicht die einzige bin, die lieber ein (im Vergleich) unspektakuläres Beot isst weil sie zu faul ist.

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