Archiv für den Monat: September 2020

28.09.2020 – „Picture my Day“-Edition

Kommen wir zum gestrigen Montag. Das war der 28. des Monats und damit war „Picture my Day“-Day. Das ist eine Aktion, bei der man seinen Tag in Bildern festhält und dann auf Instagram, Twitter oder eben seinem Blog präsentiert. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Lets go:

Ich habe sehr bescheiden geschlafen.
Ich fühlte mich sehr ausgelaugt und demotiviert – irgendwie so „krank sein/werden“-mäßig. Beste Voraussetzungen den Physio-Termin um 10:00 Uhr abzusagen, sich noch mal umzudrehen und weiter zu pennen.

Irgendwann wollte dann doch die Blase Gassi gehen und der Magen gefüttert werden. Danach ging es superspannend weiter: Ich hab mich wieder hingelegt.

Irgendwann wollte der Magen dann wieder gefüttert werden. Ich überlegte erst mal hin und her, ob ich mir Nudeln koche, Fischstäbchen mache oder mir nur ein Brot schmiere. Die Demotivation siegte: Es wurde Brot.

Ich hab das übrigens im Bett gegessen. Erzählt das nicht euren Kindern. Nach weiteren Minuten regungslos im Bett Herumliegens, dachte ich mir dann: „Christiane, du kannst nicht den ganzen Tag im Bett rumliegen. Vielleicht hilft es deinem matschigen Gefühl auf die Sprünge, wenn du mal bisschen was im Haushalt machst!“

Also: Wohnzimmer und Küche schier gemacht. Kurzfristig mit den Gedanken gespielt noch zu saugen und zu wischen. Doofer Gedanke, sein gelassen. Dann ging es an den Laptop, um sehr sinnlos im Internet rum zu surfen und mit diesem Beitrag anzufangen.

Irgendwann bin ich dann mal ins Bad geschlichen und habe geduscht. Kurze Zeit später kam nämlich der Herr Freund heim und es ging zum Großeinkauf. Viele Euros leichter wurde ich bekocht. Es gab Fischstäbchen, Kartoffelpüree und Brokkoli. Gourmetküche hoch zehn – ich mags!

Danach ist nichts Spannendes mehr passiert: Ich hab den Daddel-Laptop angeworfen und bis 22:30 Uhr Transport Fever 2 gespielt.

Wer von euch kann diesen Tag an Spannung überbieten?

Wie mans macht, man machts falsch.

In meinem Leben scheint es an grundlegenden Wissen zu fehlen. Wie zum Beispiel das Wissen darüber, wozu man heutzutage Drogeriemärkte braucht.

Eine Kollegin fragte mich in letzter Zeit häufig, in welchem Drogeriemarkt ich einkaufen gehen würde. Leider musste ich ihr immer sagen, dass ich mein Zeugs im Supermarkt kaufe. Damit schien ich die Pforte zur Hölle zu öffnen. 

Ich erklärte ihr, dass es für mich keinen Sinn macht, extra in einen weiteren Laden zu gehen, um Klopapier, Duschzeugs, Zahnpasta und Co. zu kaufen, wenn es das doch alles auch im Supermarkt gibt. Make-Up trage ich keins. Parfüm hole ich aus der Parfümerie, lasse es mir schenken oder heimse die Fehlkäufe der Schwiegermutter in spe ab. Wozu also in einen Drogeriemarkt?

Nach langem überlegen fiel mir dann doch ein Dings ein, welches ich eigentlich immer aus einem Drogeriemarkt hole: Kontaktlinsenlösung – „Dafür kannst du doch zum Optiker gehen!“

Wie mans macht, man machts falsch. 

¯\_(ツ)_/¯ 

P.S.: Im Übrigen kann sie damit nicht auf meinen Geruch anspielen, da ich in den letzten Wochen nur im Home Office tätig war.