Kategorie: Blog

Ein Datenklau

Vor kurzem las ich in den Nachrichten, dass mal wieder Daten einiger bekannter Plattformen geklaut worden sind. Es waren sogar zwei Plattformen dabei, auf denen ich aktiv war beziehungsweise noch ein Benutzerkonto habe. Und ehrlich gesagt, nutze ich einige meiner Passwörter öfters. Schande über mein Haupt. 

Ich hab deswegen jetzt mal vorsichtshalber mein Passwörter bei Plattformen erneuert, bei denen ich Zahlungsarten hinterlegt habe. 

Ob die jetzt die Daten bei den besagten beklauten Plattformen haben oder nicht. Ist mir egal. Sie sind a) veraltet und b) dank Impressumspflicht eh öffentlich. Und ob ich jetzt zwei, drei Spammails mehr am Tag bekomme ist auch egal. 

Ich bin der Feind jedes Datenschützers. 

Aber ich bin jetzt am überlegen, mir echt so ein „Passwort“-Manager zu holen, der meine Passwörter verwaltet, sodass ich noch mehr verschiedene Passwörter nutzen kann und sie mir auch „merken kann“.

Wie macht ihr das mit euren Passwörtern?
Tipps, Tricks und Co.?

Was bisher geschah: 01.2019

Halbmarathon

Es lief gar nicht gut.

Am 04. Januar schnürte ich mir mal wieder die Schuhe. Es wurden zwei schmerzhafte Kilometer, da mein geschundener Rücken die zusätzlichen Kilos gar nicht lustig fand. Ich beschloss: Ich gehe wieder laufen, wenn ich mein Gewicht vom Juli (88kg) habe – damit kommt der Rücken besser zurecht. Bis dahin mache ich irgendwas, anderes und vor allem irgendwas was die Rückenmuskulatur stärkt.

Ich war auch beim Orthopäden. Der sagte das Gleiche: erstmal bisschen abspecken, Rückenmuskulatur aufbauen und dann wieder langsam anfangen.

Abnehmen

„Sich auf die Waage stellen“ ist meistens keine gute Idee bei mir: anfänglich pendelte sie sich bei 91,3 bis 91,7 Kilo ein. Aber dann schnellte sie hoch auf 93kg.

Ich wollte und möchte mich weinend ins Bettchen verkriechen und nie wieder rauskommen. Denn so langsam kaschiert ein eingezogener Bauch die Kilos auch nicht mehr.

Am letzten Montag, den 28.01, sagte die Waage 90,7 Kilo. Ich habe reichlich Wassereinlagerungen verloren, denn die Wampe ist sichtbar wie eh und je.

Instagram

Klappte. Es waren aber keine Hochglanz-BlingBling-Influencer-Bilder.

Im Übrigen kostete mich diese Challenge eine Handvoll Follower.

Und ganz nebenbei: Ich habe noch jemanden gefunden, der jeden Tag ein Bild machen möchte: Wiebke

Blog

Da mein Leben tatsächlich so langweilig ist, wie meine Instagram-Bilder beweisen, habe ich wenig gebloggt:

Konsum

Es kommt ja immer gut an, was man so innerhalb eines Monats konsumiert. Bei mir kam folgendes zusammen:

Geschaut

Gelesen

  • Maze Runner 1 (fertig)
  • Maze Runner 2 (angefangen)

Gespielt

  • Anno 1404 (Szenario Baumeister, Simulation) 

Gefunden

Gekauft

  • Einen Staubsaugroboter

Unterwegs: Heilbad Heiligenstadt (Thüringen)

Also eigentlich wollten wir schon länger mal in den Harz zum „urlauben“. Gereicht dafür hat es mal wieder nicht. So landeten wir im Landkreis Eichsfeld, genauer gesagt im Heilbad Heiligenstadt. Heilbad Heiligenstadt liegt nicht unweit des Dreiländer-Ecks Niedersachsen, Hessen und Thüringen. 

Wie kommen zwei Großstadt-Juppies gerade auf das beschauliche 20.000-Seelen-Städtchen Heilbad Heiligenstadt? Ein Angebot, und es war einfach zu verlockend: 2 Nächte, 2 Mal Eintritt in die Therme, 2 Mal Frühstücksbuffet, einmal Abendbuffet für gute 320 Euro für uns beide. Das klang perfekt danach zu passen für unseren Wunsch nach Ruhe und Entspannung.

Unser Hotel lag am Ortsrand der kleinen Kurstadt, mit Bademantel-Zugang zur Therme. So schlappten wir keine 30 Minuten nach Ankunft in die Therme und legten unsere Beine hoch. Bloß nicht mehr bewegen stand bei mir ganz groß im Kurs. 

Ich hatte aber die Rechnung nicht mit diesem kleinen schwarzen Wischkasten im Zimmer gemacht. Dieses Tablet präsentierte einem nicht nur die Angebote des Hotels, sondern zeigte auch noch die Sehenswürdigkeiten und Co. der Umgebung. Dort entdeckte der Mann, dass es rund um Heiligenstadt Burgen gibt. Ich wurde bequengelt und so gehörte der Samstag Vormittag ganz den Burgen. 

Burg Scharfenstein, Leinfeld-Worbis

Burg Scharfenstein war unsere erste Burg auf der Liste. Zur Zeit unseres Besuches fand in ihr eine Whisky-Ausstellung statt. Da Whiskey nicht zu unseren Lieblingsgetränken zählt, schauten wir uns nur den Innenhof an und fuhren dann weiter zur Burgruine Hanstein. 

Burgruine Hanstein, Bornhagen

In Bornhagen ist der Parkplatz am anderen Ende des Dorfes, aber von ihn aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Burg. Dann muss man aber den kleinen Fußmarsch hinlegen, um zur Ruine zu kommen. Auch wenn wir am Kassenhäuschen um 2x 3,50 Euro erleichtert wurden, sollte ich am nächsten Tag jeden steilen Schritt und ungleichmäßige Treppe spüren. 

Eine tolle Ruine. Laut deren Aushängen „wenn nicht sogar die schöneste Mitteldeutschlands“ und ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, wie man früher so etwas hat bauen können. Deswegen war aber auch alles ein bisschen schräg, eng und ungleichmäßig gebaut, was mir so einiges abverlangte. Bei den alten Wendeltreppen dachte ich mir: Wie soll ich da jemals wieder heil runter kommen. Beim Aufstieg zum Aussichtsturm dachte ich, mein dicker Arsch würde bald stecken bleiben. Oben angekommen hatte ich dann Angst runter zu fallen (total hirnrissig, aber erzählt das mal der Angst). Übrigens: Bei guter Sicht hätten wir vom Burgturm aus den Harz sehen können.

Burg Ludwigstein, Werleshausen

Voller Burgophin wollten wir dann die dritte Burg anschauen. Diese konnten wir von Burg Hanstein aus sehen: Burg Ludwigstein. Diese war wie Burg Scharfenstein gut in Schuss und wurde als Jugendherberge genutzt. Wir haben sie deswegen nicht großartig besichtigt. 

Alles im allen war es ein schöner Kurztrip. Mit ausreichend Erholung und auch ein bisschen Sigthseeing.

Küchenklassiker: Kartoffelcremesuppe

Die aktuellen Temperaturen (Hamburg meldet -3 bis -7 Grad über den Tag verteilt) gibt es nichts besseres als einen wärmende Suppe. Mein absoluter Favorite ist die gute alte Kartoffelcremesuppe. Hier mein Rezept:

Zutaten für 4 Portionen

  • 250g Kartoffeln (mehligkochend)
  • 75g Suppengrün
  • 75g Zwiebeln
  • 40g Speck
  • Weißwein
  • Wasser
  • 200ml Sahne
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, Majoran

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in mundgroße Stücke schneiden. Zwiebeln, Speck und Suppengrün klein würfeln.

In einen Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebeln und den Speck darin anschwitzen. Am Boden darf es sich gerne leicht bräunlich ansetzen. Das Suppengrün kurz mitbraten und dann mit Weißwein ablöschen. Die Kartoffeln dazugeben.

Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel und Majoran würzen und mit Wasser aufgießen.

Das Ganze so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln schon halb von alleine auseinanderfallen, dann mit dem Mixstab pürieren. Die Sahne unterrühren (Sollte es einem noch zu dickflüssig, einfach mit etwas Wasser verdünnen).

Einmal aufkochen lassen, dann durch ein grobes Sieb streichen. Final mit den Gewürzen abschmecken.

Als Suppeneinlage eignen sich Würste, wie Wiener oder Kohlwurst. Diese am Besten kurz bisschen anbraten.

Lasst es euch schmecken!

Küchenklassiker: Spaghetti Carbonara

Irgendwie hat man doch meistens alles für eine Portion Spaghetti Carbonara zu Hause, aber viel zu selten kocht man es.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 170g Nudeln
  • 25g Speck
  • 50g Schinken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 20g Parmesan
  • 20g Pecorino
  • 2 Eier
  • 50ml Sahne


Zubereitung:

Den Speck und den Schinken klein schneiden. Ebenfalls den Knoblauch klein schneiden oder pressen.

Die Nudeln in gesalzenem Wasser kochen. 

In einer Pfanne die Butter langsam erhitzen und dann den Speck, den Schinken und den Knoblauch darin langsam schmoren/auslassen. 

Währenddessen den Parmesan und den Pecorino raspeln und die Hälfte davon mit den Eiern und der Sahne vermengen. 

Die Nudeln mit dem Speck-Schinken vermengen und dann die Käse-Ei-Sahne-Mischung unterheben. Dabei auf die Hitze achten, damit kein Rührei entsteht! 

Das Gericht zeitig servieren und vor dem Anrichten noch den restlichen Käse untermengen.

Lasst es euch schmecken!